Unsere Vorschläge

Unsere konkreten Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation.

Wir sind gerne konstruktiv und wollen uns aktiv mit konkreten Vorschläge an die Verwaltung der Stadt Köln und die politischen Gremien wenden.

Ausgangslage
Das immer weiter zunehmende Verkehrsaufkommen in der FSS und den angrenzenden Straßen hat zu einer Situation geführt, die von den Anwohnern nicht mehr akzeptiert wird. Verkehrslärm, die Sicherheit für Fußgänger,  Radfahrer und Besucher des Kölner Stadtwaldes, sowie das Zuparken der Freiflächen an Werktagen hat ein unerträgliches Niveau erreicht. Mit der BIG FSS e.V. haben die Anwohner jetzt eine Vertretung geschaffen, um die Bürgerinteressen zu bündeln. Die BIG FSS e.V. wird sich in der Zusammenarbeit mit Vertretern der Politik und der Verwaltung für eine Verkehrsberuhigung der Friedrich-Schmidt.-Straße und der angrenzenden Viertel mit ihren  Wohn- und Wohnbereichsstraßen einsetzen.

Die Parteien sind sich darin einig, dass die Haupt- und Durchgangsverkehrsströme auf die Hauptverkehrsachsen gehören und nicht auf  Wohn(bereichs)straßen gelenkt werden dürfen. 

Die negativen Folgen des Verkehrs aus und in den Kölner Westen betreffen nicht nur das Viertel um die Friedrich-Schmidt-Straße. Mit den Bürger-Interessengemeinschaften aus Junkersdorf, Weiden, Müngersdorf und Braunsfeld teilt die BIG FSS e.V. das Bemühen um eine Zurückdrängung des Autoverkehrs aus den Wohngebieten. Große Befürchtungen bestehen im Hinblick auf den weiteren Ausbau des Kölner Westens. Hier beunruhigt die Bürgergruppen  insbesondere die geplante Ansiedlung des Großmarkts in Marsdorf. Fließt demnächst der Verteilerverkehr des Großmarktes aus und in die City tags- und nachts, insbesondere in den frühen Morgenstunden, auch durch die Wohngebiete in Junkersdorf, Müngerdsdorf, Weiden, Braunsfeld und Lindenthal?

Vorschläge Verbesserungsmaßnahmen

1.    Kreuzung Dürener Straße/Militärring
Die geplanten Maßnahmen an der Kreuzung Dürener Straße/Militärring begrüßen wir ausdrücklich. Diskutiert wurde u.a. die Kreuzungsnutzung durch KVB und HGK. Angeregt wurde eine weitere Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Kreuzung durch eine Separierung der Gleisanlagen im Kreuzungsbereich. Eventuell wäre damit die KVB dort nicht mehr dem Bahnrecht und den damit verbundenen langen Schrankenschließzeiten unterworfen. Ergänzend sollte die Querung der stadtein- und stadtauswärtigen KVB-Züge im Bereich der Kreuzung synchronisiert werden. Der Ausbau dieser Kreuzung wurde von den Bürgern als wichtig erachtet, um die Erreichbarkeit des Wohnbezirkes 3 (Junkersdorf und Waldviertel) nachhaltig zu verbessern und den Berufspendler- u. Durchgangsverkehr aus den Wohngebieten Junkersdorf und Braunsfeld herauszuhalten.

2.    Verkehrsberuhigende Maßnahmen auf der Friedrich-Schmidt-Straße

a.    Tempo 30 km/h auf der gesamten Länge der Friedrich-Schmidt-Straße.

b.    Statt aufgemalten Radwege in beiden Fahrtrichtungen der FSS sollten wirksame Fahrbahnverengungen, z.B. Fahrbahnverschwenkungen,  versetztes Parken mit Parktaschen, Aufpflasterungen mit Bepflanzung oder ähnliche Maßnahmen durchgeführt werden.

c.    Zebrastreifen an den bestehenden Querungshilfen zum Stadtwald inklusive Bordsteinabsenkung an den Übergängen.

d.    Zebrastreifen am Eingang/Ausgang der Hültzstr. in den Hültzplatz ergänzen.

e.    Die von den Autofahrern de facto ignorierten, auf der Fahrbahn aufgemalten Inseln vor den Zebrastreifen durch Poller/rote Tafel und Aufkantungen ergänzen, um hohe Geschwindigkeiten im Zebrastreifenbereich zu unterbinden.

f.    Den bestehenden Radweg/Gehweg entlang der Friedrich-Schmidt-Str. instandsetzten bzw. regelmäßig säubern. Parken auf diesem Radweg/Gehweg  unterbinden.

g.    Durchgezogenen Mittelstreifen auf der gesamten Länge der Friedrich-Schmidt-Str., um Überholvorgänge und das Abbiegen des Berufsverkehrs in die Wohnstraßen zu unterbinden.

h.    Änderung der Einbahnstraßenregelung im Viertel um die Pfarrkirche St. Joseph zwischen Friedrich-Schmidt-Str. und Aachener Str. mit dem Ziel, den Schleich- und Durchgangsverkehr (Bsp. Braunstr.) von und zu der Aachener Str. zu unterbinden.

i.    Zum Kreisverkehr an der Friedrich-Schmidt-Str./Kitschburger  wurde angeregt, den Zebrastreifen auf  der Kitschburger Str. auf der Stadtwaldseite um ca. 40m nach Süden zu verlagern, um endlich die Sicherheit an der Querung des stark frequentierten Rad- und Spazierweges im Park mit der Kitschburger Strasse zu verbessern. Dieser Radweg ist eine Hauptverkehrsachse für Fahrräder und wird u.a. täglich von sehr vielen Schülern befahren.

Die übrigen Zebrastreifen an dieser Kreuzung sollten 2-3 Wagenlängen vor dem eigentlichen Kreisverkehr angeordnet werden, sodass die Autofahrer sich zunächst auf den Zebrastreifen und dann erst auf den Kreisverkehr konzentrieren können. Auch wäre ein umlaufender Grünstreifen zur Trennung von Fahrbahn und Gehweg hier ohne weiteres möglich.

3.    Linksabieger vom Gürtel auf die Aachener Straße
Für den Verkehr auf dem Gürtel von Süden kommend gibt es keine Linksabiegemöglichkeit auf die Aachener Str. stadtauswärts. Entweder die Autofahrer nehmen die Friedrich-Schmidt-Str. oder fahren bis zur nächsten Wendemöglichkeit in Ehrenfeld. Die Anwohner fordern  die Einrichtung einer 180-Grad-Wendemöglichkeit an der Scheidtweiler Str., um so den Autofahrern zu ermöglichen, auf die Aachener Str. stadtauswärts zu gelangen, statt in die Friedrich-Schmidt-Str. einzubiegen. Ergänzend bietet sich hierzu auch die Einrichtung eines U-Turns auf der Aachener Str. in Höhe der Klosterstrasse an.

4.    Kreuzung Maarweg/Kitschburger Straße
Der geplante Ausbau der Kreuzung Maarweg/Kitschburger Str./Aachener Str. wird  in der am 9.2.2009 dargestellten Form abgelehnt. Mit diesen Maßnahmen würde die Kreuzung optimiert, um noch mehr Verkehr durch die Achse Maarweg/Kitschburger zu leiten. Ein weiterer Anstieg des Durchgangsverkehrs vom Gürtel und der Militärringstraße durch die FSS ist zu befürchten. Aufgrund der Mängel an dieser Kreuzung versagt die Aachenerstrasse als Hauptverkehrsachse. Hier fehlen der Linksabbieger aus der Aachenerstrasse in den Maarweg, der Linksabbieger aus dem Maarweg in die Aachener Strasse und der Linksabbieger vom Gürtel in die Aachener Straße stadtauswärts.

5.    Verkehrsüberwachung
Die Sicherheit im Straßenverkehr kann nicht allein Sache von intensiver  Verkehrsüberwachung sein. Alle Anwesenden waren sich einig, dass Verkehrswege so gestaltet sein müssen, dass die zulässigen Geschwindigkeiten eingehalten werden. Leider aber wird, trotz der bisherigen Maßnahmen, deutlich zu schnell gefahren.
Auch geparkt wird nach wie vor auf jeder sich bietenden Fläche, auf Gehwegen, auf Grünstreifen am Stadtwald und auch bis knapp vor den neuen Fußgängerüberwegen. Die Anwohner fordern deshalb eine verstärkte Verkehrsüberwachung, da offensichtlich ohne Sanktionen eine Verhaltensanpassung der Autofahrer an die Regeln auf den Straßen in unserem Viertel nicht erzielt werden kann.

 

Kreuzung Aachener Straße - Gürtel

Es ist nicht möglich von dem Gürtel kommend stadtauswärts in die Aachener Straße abzubiegen. Einen Direktabbieger gibt es nicht, und der U-turn ist auf Höhe der Scheidweilerstrasse verboten (mit fleißigen Polizei-Kontrollen!). In Ermangelung an Alternativen fahren deshalb tagtäglich hunderte Autofahrer durch das Wohngebiet, d.h.

Kreuzung Dürener Straße - Militärring

Die Kreuzung Dürener Straße-Militärring ist nicht erst seit dem Ausbau der neuen Wohngebiete in Junkersdorf und des Gewerbeparks in Marsdorf das Nadelöhr dieser beiden wichtigen Hauptverkehrsachsen im Kölner Westen.

'Rien ne va plus!' heißt es in den verschiedenen Verkehrsrichtungen während der Schrankenschließzeiten, und dies ist im Takt der KVB-Züge mehrfach pro Stunde der Fall! 

Kreuzung Friedrich-Schmidt-Straße - Kitschburger Straße

Aktuelle Situation:
Mit der Abschaltung der Ampelanlage und der Einrichtung des provisorischen Kreisverkehrs hat das „Rot-Phasen-Syndrom“ der Raser in der FSS ein Ende. Jedoch ist die entstandene Situation mangelhaft und birgt für Fußgänger und Radfahrer große Verkehrsrisiken.

Inhalt abgleichen