Kreuzung Dürener Straße - Militärring

Die Kreuzung Dürener Straße-Militärring ist nicht erst seit dem Ausbau der neuen Wohngebiete in Junkersdorf und des Gewerbeparks in Marsdorf das Nadelöhr dieser beiden wichtigen Hauptverkehrsachsen im Kölner Westen.

'Rien ne va plus!' heißt es in den verschiedenen Verkehrsrichtungen während der Schrankenschließzeiten, und dies ist im Takt der KVB-Züge mehrfach pro Stunde der Fall! 

Dem Verkehrsaufkommen wird diese Kreuzung überhaupt nicht gerecht. 

Vielfache Rotphasen, oftmals bis zu 4 in direkter Folge, aufgrund der Eisenbahnschranken sind für die Autofahrer keine Seltenheit. Viele suchen deshalb den Ausweg durch die angrenzenden Wohngebiete und weichen über den Salzburger Weg und Kölner Weg in die Friedrich-Schmidt-Straße aus.

Mit dem geplanten Umzug des Großmarktes in das Gewerbegebiet Marsdorf würde sich die Situation an der Kreuzung Dürener Straße - Militärring weiter verschärfen. Schlimmer noch, der Verkehr des Großmarktes würde zukünftig insbesondere in den frühen Morgenstunden durch diese Wohngebiete rollen. Und dabei würde es sich um Transporter und mittlere LKW handeln, mit der entsprechenden Lärm- und Umweltbelastung!

Die BIG-FSS befürwortet einen umfangreichen Ausbau der Kreuzung Dürener Straße - Militärring, um dem stark gestiegenen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden und den Verkehr nachhaltig aus den Wohngebieten fern zu halten.

Insbesondere muss verhindert werden, dass die Achse Salzburger Weg / Kölner Weg / Friedrich-Schmidt-Strasse bei den verkehrstechnischen Planungen zur Ansiedlung des Großmarktes vereinnahmt wird.

Dauerhaft und ernsthaft können die Probleme dieser Hauptverkehrsachsen nur an der Kreuzung Dürenerstrasse / Militärring selbst gelöst werden, und zwar mittels einer Untertunnelung.

Hinsichtlich der Gestaltung der Schrankenphasen sollte schon heute bedacht werden, die KVB vollständig auf eigenen Gleisen durch den gesamten Kreuzungsbereich zu führen, um nicht länger den Bestimmungen des deutschen Bahnrechtes aufgrund der Nutzung des Bahnkörpers der Güterzuglinie unterworfen zu sein. Hierdurch könnten die Schrankenzeiten für die KVB-Züge weiter verringert und die Kreuzung somit beschleunigt werden. Denn die Züge der KVB kreuzen diesen Bereich mit Abstand am Häufigsten!

 

InformationsveranstaltungDie hohe Verkehrsbelastung der Friedrich-Schmidt-Straße und die seit Jahren erhobenen Forderungen nach verkehrsberuhigen Maßnahmen waren Anlass für die Einladung der Bürgerinteressengemeinschaft Friedrich-Schmidt-Straß