Dauerhafte Sperrung der Kitschburger Straße

Der Stadtwald ist das wichtigste Naherholungsgebiet im Kölner Westen und wird täglich von tausenden Kölnern genutzt. Zu den intensiven Nutzern des Stadtwaldes gehören nicht nur Radfahrer, Jogger und Spaziergänger (mit und ohne Hund) sondern auch Eltern mit Kinderwagen und Kleinkindern, ganze Kindergartengruppen sowie Senioren (mit Rollatoren oder im Rollstuhl mit Betreuern).

Wochentags teilt die Kitschburger Straße den Stadtwald in zwei Hälften und durchzieht den Stadtwald mit Verkehrslärm von Autos und LKWs. Auch wenn es nur wenige Fahrzeuge durch den Stadtwald fahren, müssen Fußgänger und Radfahrer stets aufpassen und den Fahrzeugen Vorfahrt gewähren.

Als Bürgerinitiative Friedrich-Schmidt-Straße haben wir nie verstanden, warum die Stadt der Naherholung keinen höheren Stellenwert beimisst und den Verkehr mit offiziell 50km/h, de facto 70km/h durch den Stadtwald fahren läßt. Seit 2008 fordern wir daher Tempo 30 für den Stadtwald. Doch mit der Corona Pandemie und der von der Stadt beschlossenen Sperrung der Kitschburger Straße haben die Bürger erfahren, wie schön wie viel besser der Stadtwald auch werktags ohne Verkehr sein kann. Der Verkehr durch die Friedrich-Schmidt-Straße hat, aufgrund der Sperrung, gefühlt sogar leicht zugenommen. Eine Umfrage unter den aktiven Mitgliedern der BIG-FSS hat ein geschlossenes Meinungsbild gezeigt:

Die Vorteile der dauerhaften Sperrung der Kitschburger Straße überwiegen die Nachteile bei weiten!

Die BIG-FSS unterstützt daher:

  1. den Antrag der Bezirksvertretung Lindenthal die Kitschburger Straße während der Sommerferien zu sperren
  2. den Antrag mehrerer Fraktionen in der Bezirksvertretung die Kitschburger Straße dauerhaft zu sperren
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